Parking Day – Anleitung für Kurzentschlossene

Wir lassen mal kurz den Blick in die Welt schweifen und haben in Magdeburg eine kleine feine Anleitung zum Parking Day für Euch gefunden. Für Kurzentschlossene! Also nichts wie los in die Stadt, schnappt Euch einen Parkplatz und schafft einen Freiraum.

Bis später in unserem pop-up Park in der Eberhardstraße 35 in Stuttgart. 

Mach mit beim PARKing Day from PARKing Day Magdeburg on Vimeo.

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Freitags Freiraum – heute wird gePARKt

Für den heutigen Parking Day wurden in Stuttgart sage und schreibe 22 Parks angemeldet!!!

Der Pop-up Park den stadtraumleben gemeinsam mit Stuttgart am Neckar und der Kulturinsel Stuttgart zum Thema „Stuttgart. Stadt am Fluss.“ Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam auf unserem Floss in der Eberhardstraße 35 zu ankern.  

Wie? Wo? Was? hat das Team vom Parking Day Stuttgart für uns und euch zusammengefasst:  Weiterlesen

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Parking Day 2016 – Nicht ohne Stuttgart am Neckar

Was ist eigentlich dieses Stuttgart am Neckar mit dem stadtraumleben am diesjährigen Parking Day an den Start geht?

Hinter der brandneuen Initiative steckt Deborah Köngeter, Neckar-Visionärin, von-einem-schöneren-Stuttgart-Träumerin und Architektin und Stadtplanerin. 2011 hat sie eine Diplomarbeit zum Thema Stuttgart am Neckar verfasst. Schon fünf Jahre her, ist das Thema denn überhaupt noch aktuell? Leider ja! Viel hat sich bei der Stadt in Sachen Neckar bisher leider nicht getan. Aber immerhin: Die Stadt hat inzwischen einen Mitarbeiter, der nur für die Entwicklung eines Masterplanes für die Stadt am Fluss zuständig ist. Weil mehr manchmal aber doch mehr ist, hat Deborah dennoch die Initiative Stuttgart am Neckar ins Leben gerufen. Einen kurzen Einblick warum der Neckar in Stuttgart so ist wie er ist und ein paar Anregungen zu Träumen findet ihr auf der Homepage.

Für die Zukunft am Neckar wünscht Deborah sich, „dass ein Gesamtkonzept entwickelt wird ohne das Thema Geld an erste Stelle zu setzen. Weil sie daran glaubt, dass eine überzeugende Vision und eine engagierte Stadt auch die Bürgerschaft motiviert und hier partnerschaftlich gemeinsam viel erreicht werden kann. Weil Bundes- und Landesgartenschauen schon andere Stuttgarter Freiräume geprägt haben. Weil eine Internationale Bauausstellung eine Chance für den Neckarraum sein kann. Und vor allem weil ein Gesamtkonzept erlaubt, zielgerichtet Teilräume zu entwickeln, um der Vision Stück für Stück und Schrittchen für Schrittchen näher zu kommen.“

Einen kleinen Schritt können wir am Freitag gemeinsam beim Parking Day gehen. Indem wir gemeinsam über die Stuttgart als Stadt am Fluss diskutieren und bei einer Partie Stadt, Land, Fluss von Aktivitäten am Neckar träumen. Oder wir stoßen einfach bei einem Gläschen Sekt auf den Neckar an!

Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

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Parking Day 2016 – Stuttgart. Stadt am Fluss.

YAY, nur noch vier mal schlafen, dann ist wieder Parking Day!!! In San Francisco, New York, Stuttgart, bestimmt auch in Buxtehude und überhaupt auf der ganzen Welt, werden diesen Freitag wieder Parkplätze in Pop-up Parks umgewandelt und der öffentliche Raum zurückerobert.

Weil’s gemeinsam einfach immer mehr Spaß macht, haben wir uns dieses Jahr mit den Initiativen Inselgrün auf der Kulturinsel und Stuttgart am Neckar zusammengetan und werden am Freitag gemeinsam einen Parkplatz in einen Park umwandeln! Unser Motto dieses Jahr: Stuttgart. Stadt am Fluss. Stuttgart am Fluss? Davon merken die meisten Stuttgarter in ihrem Alltag nichts. Wo soll er sein dieser ominöse Neckar und wie kommen wir an seine Ufer? Lasst uns am Freitag gemeinsam über Stuttgart als Stadt am Fluss diskutieren und vom Neckar träumen.

Ab 14 Uhr findet ihr uns in der Eberhardstraße direkt gegenüber dem Stadtplanungsamt. Lasst uns gemeinsam über die Nutzung des öffentlichen Raums diskutieren. Darüber, wem die Stadt gehört. Und über Stuttgart als Stadt am Fluss! Fantasie ist grenzenlos.

Wir freuen uns auf Euch! 🙂

Dachterrasse, Barcelona, #bcn, Skyline

FreitagsFreiraum über den Dächern von Barcelona

Die fünfte Fassade, das Dach von Gebäuden wird auch hierzulande mehr und mehr entdeckt und genutzt. Das haben wir schon in unserem FreitagsFreiraum zum Dachgarten in München Riem geteilt. Eine Dachterrasse oder ein Dachgarten sind aber auch eine fancy Sache – so über den Dächern der Stadt grillen, Beisammensein, feiern, sporteln, hängen, garteln und und und. Zu luxuriösen Penthouse-Wohnungen gehört eine schnieke Dachterreasse bereits zum guten Ton, aber das soll nicht Regel sein. Es gibt Konzepte, die vorsehen, die Dächer für alle Bewohner zugänglich zu machen, nicht nur für die Upper-Class-Wohnungen.

In anderen europäischen Städten ist das schon eine Selbstverständlichkeit, die Dächer als Freiraum zu nutzen. In Barcelona verfügt nahezu jedes Gebäude über eine Dachterrasse und die Aussicht ist spektakulär-romantisch-schön. Der beste Ort, ein Gläschen Wein zu trinken und Käse, Oliven und Boquerones zu essen – perfecto oder perfecte, wie die Katalanen sagen würden. Weiterlesen

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1,2,3 from New York to Germany – Brownbag Session im Stadtplanungsamt München mit Ralph Blessing, Deputy Director of City Planning in NYC

From New York to Germany

Ralph Blessing, Deputy Director of City Planning in NYC, zu Gast im PlanTreff des Referats für Stadtplanung und Bauordnung München

Eine Mittagspause mal anders. Der Deputy Director of City Planning aus New York City Ralph Blessing hat uns im Planungsreferat in München besucht und von seiner Planer-Realität straight outta US east coast erzählt. Die Brownbag Session ist ein lockeres, informelles Meeting während der Mittagszeit. In Amerika ist es üblich, seine Brotzeit in einer braunen Tüte mit zur Arbeit zu nehmen. Bei einer Brownbag Session ist jeder dazu eingeladen, seine Brotzeit mitzubringen und während des Vortrags zu essen. Das ist im Planungsreferat nicht so ganz angekommen. Wahrscheinlich haben sich die meisten nicht so recht getraut, denn wie haben wir in der Schule gelernt, wenn jemand was vorträgt, isst man nicht, sondern hört aufmerksam zu. Nur vereinzelt haben sich ein/zwei Zuhöhrer getraut, ihre Semmel auszupacken.

New York City, Glamour, Skyline, Hipster, Mode, Schöne Menschen, Bronx, Central Park, Film, Ratten in der U-Bahn… Tausend Assoziationen kommen einem in den Sinn. Da ist es schon sehr cool, einen Berufs-Spezl zu Gast zu haben, der mal ein bisschen was von der auch eher unglamourösen Verwaltungsarbeit erzählt. New York hat ca. 8 Millionen Einwohner, das sind so viele wie München, Frankfurt, Berlin und Hamburg zusammen. Weiterlesen

Barcelona Skaten

urban playground Barcelona #FreitagsFreiraum

Explore Barcelona auf dem Board.

Es ist wohl schon lange kein Geheimnis mehr, dass Barcelona das Mekka schlechthin ist, wenn es um’s Skaten und Street-Kultur geht.

Barcelona, Raval am Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Durch die rasante Entwicklung, die Barcelona in den letzten 25 Jahren mitgemacht hat, hat sich ein regelrechter Boom entwickelt. Weiterlesen

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Stäffele Gallery – Die Stadt als Haus

Heute Nachmittag um 16 Uhr wird die Stäffele Gallery mit einem Rundgang eröffnet. Stäffele what?? Rund 400 Stäffele (Für die Nicht-Schwaben unter euch: Treppenanlagen) ziehen sich durchs Stuttgarter Stadtgebiet und bieten Abkürzungen für Fußgänger. Und sie bergen einiges an Potenzial: autofrei und umgeben von Grün bieten die Stäffele nicht selten unerwartete Ausblicke in den Stuttgarter Kessel.

„Was wäre, wenn die Stuttgarter Stäffele nicht nur im Verborgenen existieren, sondern Orte für Sport, Bewegung, Begegnung und kulturelle Events wären?“ hat sich das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Uni Stuttgart gefragt und eine Summerscool mit Realexperiment gestartet.

Das Realexperiment will durch phantasievolle Eingriffe neue Möglichkeiten bieten, die Stäffele zu nutzen und mit anderen Augen zu sehen. Dadurch soll ein Kulturwandel in der Nutzung der Stuttgarter Stäffele angeregt werden: angeleitetes sportliches Training auf den Stufen, Konzertevents, Gärtnern in den Randbereichen, künstlerische Installationen – vielerlei Aktionen sind denkbar.

Unter dem Thema „Die Stadt als Haus“ fand in der ersten Augustwoche 2016 eine Summerschool statt, die an drei Stäffele erprobt, wie die Stadträume bewohnt werden können. Die Studierendengruppen gestalten eine Staffel und Raumnutzung, von Küche bis Kinderzimmer. Diese gilt es nach eingehender Analyse mit recyceltem Material auf der Staffel funktionstüchtig umzusetzen. Die Abende klingen bei einem gemeinsam Essen mit den Anwohnern auf wechselnden Stäffele aus, begleitet werden sie von unterschiedlichen Happenings.

Nach Ende der Summerschool werden die Installationen zu einer quartiersweiten Ausstellung, die mit Spaziergängen zur Erkundung einlädt. Begleitet wird die Ausstellung mit ortsspezifischen Veranstaltungen.

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Die Projekträume (Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur)

Termine:

  • Freitag, 5. August, 16:00 Uhr:  Eröffnungsrundgang
    gemeinsame Begehung aller Projekträume, Treffpunkt Afternhaldenstaffel, keine Anmeldung erforderlich, ab 18:30 Uhr:  Eröffnungsfeier mit Live-DJ
  • Samstag, 6. August, 12:00 Uhr: Kochkurs auf der Finkenstaffel
    Zur gemeinsamen Nutzung unserer Küche laden wir am Samstag, den 6. August zu einem Kochkurs im Stadtraum mit anschließender Verkostung ein. Die Teilnahme kostet 10€ und ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, Lebensmittel, Equipment und Koch sind inklusive. Der Kurs mit Verkostung wird zwei bis drei Stunden dauern. Wer Interesse hat, schickt bitte eine Mail anmeldung@r-n-m.net.
  • Dienstag, 16. August, 18:30 Uhr: „Sport im Park auf der Elsterstaffel“
    Treffpunkt: Bushaltestelle „Elsterstaffel“, keine Anmeldung erforderlich
  • 5. August bis 19 August: Installationszeitraum „Stadt als Haus“
  • Samstag, 20. August, 19:00 Uhr: Finissage auf der Afternhaltenstaffel

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur