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1,2,3 from New York to Germany – Brownbag Session im Stadtplanungsamt München mit Ralph Blessing, Deputy Director of City Planning in NYC

From New York to Germany

Ralph Blessing, Deputy Director of City Planning in NYC, zu Gast im PlanTreff des Planungsreferats für Stadtplanung und Bauordnung München

Ein Mittagspause mal anders. Der Deputy Director of City Planning aus New York City Ralph Blessing hat uns im Planungsreferat in München besucht und von seiner Planer-Realität straight outta US east coast erzählt. Die Brownbag Session ist ein lockeres, informelles Meeting während der Mittagszeit. In Amerika ist es üblich, seine Brotzeit in einer braunen Tüte mit zur Arbeit zu nehmen. Bei einer Brownbag Session ist jeder dazu eingeladen, seine Brotzeit mitzubringen und während des Vortrags zu essen. Das ist im Planungsreferat nicht so ganz angekommen. Wahrscheinlich haben sich die meisten nicht so recht getraut, denn wenn jemand was vorträgt, isst man nicht, sondern hört aufmerksam zu. Nur vereinzelt haben sich ein/zwei Zuhöhrer getraut, ihre Semmel zu essen.

New York City, Glamour, Skyline, Hipster, Mode, Schöne Menschen, Bronx, Central Park, Film, Ratten in der U-Bahn… Tausend Assoziationen kommen einem in den Sinn. Da ist es schon sehr cool, einen Berufs-Spezl zu Gast zu haben, der mal ein bisschen was von der auch eher unglamourösen Verwaltungsarbeit erzählt. New York hat ca. 8 Millionen Einwohner, das sind so viele wie München, Frankfurt, Berlin und Hamburg zusammen. Weiterlesen

Barcelona Skaten

urban playground Barcelona #FreitagsFreiraum

Explore Barcelona auf dem Board.

Es ist wohl schon lange kein Geheimnis mehr, dass Barcelona das Mekka schlechthin ist, wenn es um’s Skaten und Street-Kultur geht.

Barcelona, Raval am Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Durch die rasante Entwicklung, die Barcelona in den letzten 25 Jahren mitgemacht hat, hat sich ein regelrechter Boom entwickelt. Weiterlesen

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Stäffele Gallery – Die Stadt als Haus

Heute Nachmittag um 16 Uhr wird die Stäffele Gallery mit einem Rundgang eröffnet. Stäffele what?? Rund 400 Stäffele (Für die Nicht-Schwaben unter euch: Treppenanlagen) ziehen sich durchs Stuttgarter Stadtgebiet und bieten Abkürzungen für Fußgänger. Und sie bergen einiges an Potenzial: autofrei und umgeben von Grün bieten die Stäffele nicht selten unerwartete Ausblicke in den Stuttgarter Kessel.

„Was wäre, wenn die Stuttgarter Stäffele nicht nur im Verborgenen existieren, sondern Orte für Sport, Bewegung, Begegnung und kulturelle Events wären?“ hat sich das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Uni Stuttgart gefragt und eine Summerscool mit Realexperiment gestartet.

Das Realexperiment will durch phantasievolle Eingriffe neue Möglichkeiten bieten, die Stäffele zu nutzen und mit anderen Augen zu sehen. Dadurch soll ein Kulturwandel in der Nutzung der Stuttgarter Stäffele angeregt werden: angeleitetes sportliches Training auf den Stufen, Konzertevents, Gärtnern in den Randbereichen, künstlerische Installationen – vielerlei Aktionen sind denkbar.

Unter dem Thema „Die Stadt als Haus“ fand in der ersten Augustwoche 2016 eine Summerschool statt, die an drei Stäffele erprobt, wie die Stadträume bewohnt werden können. Die Studierendengruppen gestalten eine Staffel und Raumnutzung, von Küche bis Kinderzimmer. Diese gilt es nach eingehender Analyse mit recyceltem Material auf der Staffel funktionstüchtig umzusetzen. Die Abende klingen bei einem gemeinsam Essen mit den Anwohnern auf wechselnden Stäffele aus, begleitet werden sie von unterschiedlichen Happenings.

Nach Ende der Summerschool werden die Installationen zu einer quartiersweiten Ausstellung, die mit Spaziergängen zur Erkundung einlädt. Begleitet wird die Ausstellung mit ortsspezifischen Veranstaltungen.

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Die Projekträume (Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur)

Termine:

  • Freitag, 5. August, 16:00 Uhr:  Eröffnungsrundgang
    gemeinsame Begehung aller Projekträume, Treffpunkt Afternhaldenstaffel, keine Anmeldung erforderlich, ab 18:30 Uhr:  Eröffnungsfeier mit Live-DJ
  • Samstag, 6. August, 12:00 Uhr: Kochkurs auf der Finkenstaffel
    Zur gemeinsamen Nutzung unserer Küche laden wir am Samstag, den 6. August zu einem Kochkurs im Stadtraum mit anschließender Verkostung ein. Die Teilnahme kostet 10€ und ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, Lebensmittel, Equipment und Koch sind inklusive. Der Kurs mit Verkostung wird zwei bis drei Stunden dauern. Wer Interesse hat, schickt bitte eine Mail anmeldung@r-n-m.net.
  • Dienstag, 16. August, 18:30 Uhr: „Sport im Park auf der Elsterstaffel“
    Treffpunkt: Bushaltestelle „Elsterstaffel“, keine Anmeldung erforderlich
  • 5. August bis 19 August: Installationszeitraum „Stadt als Haus“
  • Samstag, 20. August, 19:00 Uhr: Finissage auf der Afternhaltenstaffel

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Blick in die Alpen

FreitagsFreiraum. Übers Wasser gehen. Floating Piers.

Ein Wunder erleben? Ist nicht anno dazumal Christus über das Wasser gewandelt? Und jetzt die ganze Welt plus wir? Christo und Jeanne-Claude lassen die Vision gangbar werden und unsere Gastautorin Monika nimmt uns mit auf Erlebnisreise Floating Piers.

Mit Bildern der Floating Piers aus dahliengelbem Stoff im Hinterkopf machen wir uns am Freitag auf den Weg über die Alpen. Nicht zu übersehen ist in den Medien das große Interesse, die Menge der Menschen. Wie anstellen? Ganz früh am folgenden Morgen aufbrechen kann vielversprechend sein. Weiterlesen

© Jan Robert Obst

Alles muss raus! – Bauschule Wagenhalle

Die Sanierung der Wagenhallen im Stuttgarter Nordbahnhofviertel soll am 1. Januar 2017 beginnen und ca. ein Jahr dauern. Wohin aber mit den Künstlern und Kulturschaffenden des Kunstvereins Wagenhalle während der Sanierungsarbeiten?

Der Kunstverein mit über 80 Künstlerinnen und Künstlern plant, in dieser Zeit weiterhin vor Ort zu arbeiten und in eine temporäre Stadt aus Containern und weiteren mobilen Räumen auf den Vorplatz der Halle auszuweichen. Weiterlesen

Baggersee Naherholungsgebiet Ingolstadt

FreitagsFreiraum – Sommerzeit ist Badezeit

Es gibt nicht viel zu sagen, außer: Hoch die Hände, Wochenende!
Raus zum Baden, Beachen und Sommern!

Wie sagte schon der gute alte Wilhelm Busch:

Im Sommer

In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
Und lebt famos.
Der arme Dokter,
Zu Hause hockt er
Patientenlos. […]

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SRL_GelberSack

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Herrlich, diese schönen Bilder, die der Alltag im Stadtteil produziert. Seit das Parkraummanagement der Stadt Stuttgart Anfang Juni seinen Geltungsbereich erweitert hat, sprießen in den Stadtteilen die Parkscheinautomaten an allen Ecken. Blöd nur, dass die Räume bereits ihre jeweilige Bestimmung haben.

An diesem schönen Ort in Heslach z.B., ist es quasi das Gewohnheitsrecht der Gelben Säcke, Monat für Monat ihr Lager aufzuschlagen und auf die Abholung durch die Müllabfuhr zu warten. Dabei zeigen sie sich völlig unbeeindruckt von den neuen Parkscheinautomaten. Wer zuerst kommt, mahlt eben zuerst und die Gelben Säcke waren definitiv vor den Parkscheinautomaten vertreten.

Aber hey, kein Grund sich zu ärgern: Vielleicht solltet ihr hier einfach tanzen?!

Freiluftsupermarkt Freiham

FreitagsFreiraum – Freiluftsupermarkt Freiham

Achtung, Alliterations-Alarm!! FreitagsFreiraum Freiluftsupermakrt Freiham.

Der neue Stadtteil Freiham ist seit Jahrzehnten das größte, schönste, teuerste, besonderste Baby der Landeshauptstadt München. Bis zu 20.000 Menschen sollen hier künftig leben. Auf rund 350 Hektar ehemalig landwirtschaftlich genutzter Fläche entstehen Wohnungen, Büroräume, Gewerbeflächen und Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel ein Bildungscampus. Den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb zum Gesamtkonzept des Quartiers gewannen 2011 die Büros Ortner & Ortner mit BSM, Berlin und Topotek 1 aus Berlin (Teil A) sowie West 8 aus Rotterdam (Teil B). Weiterlesen

StadtRaumLeben_Barcode_Oslo-(6)

FreitagsFreiraum zwischen Wolkenkratzern – Barcode Oslo

Weil es uns in Oslo so gut gefallen hat, bleiben wir für den heutigen FreitagsFreiraum direkt dort und überqueren von der Oper aus einfach nur die Straße um den Barcode Oslos zu betrachten.

Der Barcode ist eine Reihe sehr schmaler Hochhäuser mit unterschiedlichen Gebäudehöhen und mit ebenso schmalen öffentlichen Räumen dazwischen. Weiterlesen