Archiv für den Monat: Juli 2014

Strick dir die Welt, wie sie dir gefällt

Immer öfter begegnen wir kuscheligen Straßenlaternen, flauschigen Pollern und weichen Geländern – Streetart kleidet sich heute in Strick. Die urbanen Stricker, die hinter den Interventionen stecken, machen vor keiner Herausforderung halt: Weiterlesen

Es s(ch)wingen die Tanzbeine

Es ist ein lauer Samstagabend. In der Ferne braut sich ein grollendes Sommergewitter zusammen. Der gelegentliche kühle Windhauch kündigt das bevorstehende Donnerwetter an. Aber man will sich doch noch nicht in der Wohnung verkriechen. Zu lange haben wir die letzten Wochen auf den Sommer und Sommernächte gewartet. Wo wir uns treffen? Am Pavillon auf dem Schlossplatz auf ein Radler! Weiterlesen

Mein Raum ist Musik

Wie wir euch letzte Woche schon erzählt haben, fanden die Endpräsis im Studienfach Stadt und Raum – Urbane Refugien für den zeitgenössischen Stadtmenschen statt.

Antonia Glaß und Andreas Janecky, ebenfalls Masterstudenten im Studiengang Stadtplanung, haben ein grandioses Video zum Thema Musik und Raum gemacht. Sie zeigen uns, dass Räume, auch öffentliche Räume, durch Musik unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Art der Musik erzeugt bestimmte Emotionen und beeinflusst die Raumwahrnehmung. Musik schafft Raum, wo augenscheinlich erst mal keiner ist. Wir können durch unsere Lieblingsmusik selbst in der überfüllten Fußgängerzone die Umgebung ausblenden und ein kleines Plätzchen für uns kreieren, in dem nur wir sind und das nur uns gehört.

Außerdem zeigt das Video ein kleines Stückchen Stuttgart und seine Menschen…

Schaut und hört es euch an, es lohnt sich!

Erste Liebe Stuttgart

Weil es am Samstag auf dem Hip Hop Open in Stuttgart so toll war, spulen wir zum Wochenbeginn einfach nochmal zurück und lassen die Musik weiter laufen. Für euch gibt es aber natürlich nicht einfach irgendeinen Song, sondern ein Lied über die Stadt. Und zwar Max Herres „Erste Liebe“. Wer dachte, das Lied sei nur seiner Frau Joy Denalane gewidmet, hat sich getäuscht. Es ist nämlich eine Hymne an seine Heimatstadt Stuttgart.

Aber hört selbst:

Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Songtext:

Ich zog dreimal im Westen um, und zurück zu Mama. 
Dann in zwei Zimmer mit Terrasse mit der Cass von Anna. 
Da kam ne Queen aus Berlin, damn, ich musst mich verlieben. 
Und ehe ein halbes Jahr verging, wurd‘ sie von mir schwanger. 
Mein erster Sohn wurd‘ geboren, und es war eng für uns vier. 
Ich wär wirklich gern geblieben, ‚türlich häng ich an dir. 
Dass wir beide uns mal trennen, woher konnt ich’s wissen 
Nur, ’ne Beziehung leben, heißt auch dealen mit Kompromissen. 
Ich musste gehen und sie ist ein gebranntes Kind. 
Nur dass viele, die gegangen sind, 
nicht verstehen können, was ich an ihr find. 
Klar gab’s auch ’ne Zeit, da waren wir nicht mehr tight. 
Sie wollt mich kontrollieren, in ihrem Wahn nach Sicherheit. 
Und ja, sie fährt einen Benz, wirkt oft dekadent. 
Doch zeigt sie ein anderes Gesicht, wenn man sie besser kennt. 
Egal was kommt, ist doch klar, dass ich die represent 
Erste Liebe, im Herz bleib ich Stuggi-Resident.

Mein Gartenparadies am Marienplatz

Im Studienfach Stadt und Raum – Urbane Refugien für den zeitgenössischen Stadtmenschen stand letzten Mittwoch leider schon die Abschlusspräsentation an. Den letzten und vorletzten Betrag der Serie könnt ich hier nochmal nachlesen.

In der Abschlussrunde am Mittwoch haben alle Studenten ihre Intervention im öffentlichen Raum präsentiert und wir müssen schon sagen, es kommen wirklich einige schöne Sachen raus, wenn man Studenten auf den öffentlichen Raum loslässt. Weiterlesen