Archiv für den Monat: November 2016

von Ingolstadt zu InGOLDcity – 2. Netzwerke bilden

Netzwerke bilden

Die Politik muss aktiv werden und eine Vernetzung von Stadtverwaltung mit allen relevanten Akteuren vorantreiben: Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kulturförderung, Verbände, Vereine, Kammern, die Technische Hochschule und die Universität sowie die Bildungs- und Sozialpolitik. Netzwerke wie das K10, eine Internet-Plattform für Kultur- und Kreativwirtschaft in Ingolstadt, sind dabei wichtig. All diese einzelnen Parteien und Institutionen müssen zusammengeführt werden und im stetigen Austausch miteinander stehen. Ausschüsse könnten gebildet werden, die einen Querschnitt der relevanten Ebenen bilden und sich regelmäßig treffen. Außerdem sollten bürokratische Prozesse auf ein Minimum reduziert werden, um
Hemmungen vor scheinbar unendlichen Behördengängen zu nehmen.

Innerhalb der Stadtverwaltung könnte ein neues Referat etabliert werden, das über einen eigenen Förderrahmen verfügt und Nischenkultur gezielt fördert und als Gelenk zwischen Verwaltung und Kreativen vermittelt – analog zu München und Regensburg. In München gibt es das Kompetenzteam für Kultur- und Kreativwirtschaft, das im Kreativquartier an der Dachauer Straße ansässig ist. Anlaufstelle für Künstler, Kulturschaffende und Kreative ist. Das Degginger in Regensburg ist ein geförderter Raum, das im wahrsten Sinne des Wortes Raum für Kreativität, Kultur, Club- und Barszene bietet.
Ebenfalls müsste die Presse diesen Prozess aktiv unterstützen und zeigen, wie andere Städte mit informeller Kultur- und Kreativwirtschaft umgehen und welche Bereicherung sie für eine Großstadt darstellt. Die Medien müssen das Bewusstsein der Bürger für Nischenkultur sensibilisieren und genau solche Hotspots explizit voranstellen, um seine Bedeutung publik zu machen.

InGOLDcity I   InGOLDcity II    InGOLDcity III     InGOLDcity IV     InGOLDcity V    InGOLDcity VI InGOLDcity VII  InGOLDcity VIII

von Ingolstadt zu InGOLDcity – 1. Eigenes Profil entwickeln

von Ingolstadt zu InGOLDcity – 1. Eigenes Profil entwickeln

Finally, die letzten Schritte, die Ingolstadt zu InGOLDcity machen.
In den vorangegangenen Handlungsempfehlungen wurden bereits Strategien aufgezeigt, wie Ingolstadt zu einer lebenswerteren Stadt werden kann. Darüber hinaus wurden Anregungen und Lösungsansätze zur Akzeptanz und Förderung von Nischenkultur sowie einer fruchtbareren Zusammenarbeit zwischen den Akteuren innerhalb Ingolstadts abgeleitet. Diese Handlungsempfehlungen, Anregungen und Lösungsansätze werden nachfolgend plakativ in sieben Schritten verdichtet und zeigen, wie Ingolstadt zu InGOLDcity werden könnte.

Vision für Ingolstadt - Wer soll hier leben? Wie wollen wir leben?

to be continued... Schritt 2 kommt bald.

Lesen, teilen, diskutieren und kommentieren erwünscht!!!

InGOLDcity I – Was macht eine Stadt attraktiv?

InGOLDcity II

InGOLDcity III – Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu

InGOLDcity IV – Lieblingsort oder Hassort

InGOLDcity V – Nischenkultur bedeutet…

InGOLDcity VI – diggin‘ for gold

InGOLDcity VII – für mutige Goldschmiede

Freitagsfreiraum – Herbstspaziergang

Beim Herbstspaziergang zufällig wieder am Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingolstadt vorbeigekommen. Wir haben hier schon mal berichtet.
Einfach saugut, wenn Leute gemeinsam was Nachhaltiges auf die Beine stellen und nebenbei eine Baulücke neu bespielen und beleben. Auf, auf und raus in den goldenen Herbst!

Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingosltadt

Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingosltadt

Ingolstadt-Spuren – Eröffnungswochenende des neuen Altstadttheaters Ingolstadt

stadtraumleben auf SpurensucheLeni Brem und Falco Blome sind die neuen künstlerischen Leiter des Altstadttheaters. Sie luden vom 27.10. bis 30.10. zum verlängerten Eröffnungswochenende ins neue alte Altstadttheater ein. stadtraumleben war am Samstag bei den >Ingolstadt-Spuren< mit dabei und durfte sich auf Spurensuche durch Ingolstadt begeben.

Es hätte nicht besser passen können – wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn es sind genau die Themen, mit denen sich stadtraumleben vor allem in Ingolstadt auseinandersetzt: Wie sehen wir unsere Stadt Ingolstadt? Fühle ich mich hier zugehörig? Kann ich mich mit der Stadt identifizieren? Was macht Heimat aus? Dabei standen in ersten Linie persönliche Geschichten im Vordergrund: von waschechten Ingolstädtern und Zuagroasten, Wiederkehrern und sesshaft Gewordenen.

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