Oper – Eugensplatz – Charlottenplatz Teil 1

Eine Bestandsaufnahme in drei Teilen

Teil 1: Oper Stuttgart

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In unserem Studienprojekt Architekturfotografie haben wir uns Anfang des Jahres mit der städtebaulichen Situation in der Spange Oper – Eugensplatz – Charlottenplatz im Zentrum Stuttgarts auseinandergesetzt.

Im ersten Teil der Fotostrecke möchten wir euch heute den Kontrast zwischen dem imposanten historischen Opernhaus und dem Eckensee vorstellen. 

Herausgeber: Oper Stuttgart, http://www.oper-stuttgart.de/images/22193/hoftheater_anlage_vogelschau_web.jpg, abgerufen am 01.04.2014

Herausgeber: Oper Stuttgart, http://www.oper-stuttgart.de/images/22193/hoftheater_anlage_vogelschau_web.jpg, abgerufen am 01.04.2014

Der ursprüngliche See war oval geformt und nahm die  Achse des Neuen Schlosses im Süden sowie die Achse zum Eugensplatz in der östlichen Halbhöhenlage auf. Der Bau der Oper (1909-1912, Architekt: Max Littmann) wurde symmetrisch in das vorhandene Stadtbild eingefügt.  Die historische Aufnahme zeigt, dass das Opernhaus mittig in der städtebaulichen Achse zum Eugensplatz sitzt. Die Wege laufen auf den Besuchereingang der Oper zu.

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In den 60er Jahren wurde der Bereich des Oberen Schlossgartens und somit die Außenanlagen der Oper im Zuge der Bundesgartenschau dem damaligen Schönheitsideal gnadenlos angepasst und der historische Epaulettensee durch den modernen Eckensee ersetzt. Die einstige Symmetrie wurde aufgelöst. Die Oper und das Neue Schloss bilden nun eine majestätische Kulisse, die sich gegen den kantigen 60er-Jahre Charme behaupten muss.

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Wie nehmt ihr den Bereich vor der Oper in Stuttgart wahr? Ist Neu doch nicht immer besser oder treffen Historie und Moderne hier positiv aufeinander?

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