Salz und Suppe – Der Auftakt ist angerichtet

Der Startschuss ist gefallen – das Projektteam von Salz und Suppe hat am 12. Mai als Vorspeise zur Auftaktveranstaltung geladen.

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Endlich bekommen auch die Macher des Projektes ein Gesicht. © www.andreas-kunz.photo

Wer sind denn nun die anderen Teilnehmer in unserer Kochgruppe, wer kocht in den anderen Kochgruppen mit? Was genau ist eigentlich unsere Aufgabe? Fragen über Fragen haben sich angehäuft und sollen nun endlich aufgelöst werden. Heute lernen wir nicht nur unsere Kochgruppen sondern auch die Moderatoren der Kochabende und die Organisatoren des Projektes persönlich kennen. Auch Baubürgermeister Peter Pätzold lässt es sich nicht nehmen, die Teilnehmer zu begrüßen. Laut Pätzold kann das Beteiligungsprojekt einen ersten Erfolg verzeichnen: Es sei die gewünschte Vielfalt an Teilnehmern angesprochen worden. Wenn ich mich in dem engen Raum mit den vielen Menschen umsehe, könnte ich das spontan bestätigen. Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich beim Thema Vielfalt noch etwas skeptisch. Vertagen wir das Thema mit den Projekterfolgen doch noch um ein paar Wochen…

Hinter dem Projekt steckt jedenfalls die erfolgversprechende Idee, das gemeinsame Essen als Eisbrecher zu nutzen. Simpel und super wie eine sommerliche Tomatensuppe. Die Kernziele von Salz und Suppe sind dabei, den Zusammenhalt im Stadtteil zu verbessern, indem die Vielfalt der Stadtgesellschaft zusammengebracht wird und diese entstehende gemeinsame Energie als Chance zu nutzen, um die Stadt weiter zu denken.

Interessante Leute und Orte kennenzulernen war die Hauptmotivation zur Teilnahme. © www.andreas-kunz.photo

Interessante Leute und Orte kennenzulernen war die Hauptmotivation zur Teilnahme. © www.andreas-kunz.photo

Das Projekt Salz und Suppe stellt damit einen Gegenentwurf dar, zu den klassischen Beteiligungsverfahren. Anders als üblich, wird hier nämlich kein bestimmter Inhalt eingeworfen, sondern einfach eine allgemeine und ergebnisoffene Diskussion über die Stadt und aktuelle gesellschaftliche Themen eröffnet. Diese Diskussion soll beim gemeinsamen Essen stattfinden. Um uns im Team zu beweisen, sollten wir Kochgruppen erstmal die Marshmallow Challenge bestreiten. Kennt ihr die Regeln? Jedes Team bekommt 20 Spaghetti, 1 m Klebeband, ein Stück Bindfaden und 1 Marshmallow. Aus diesen Materialien soll jedes Team innerhalb von 18 Minuten einen frei stehenden Turm bauen, dessen Spitze der Marshmallow ist. Der höchste Turm gewinnt! Allerdings nur, wenn er stehen bleibt 🙁

Marshmallow Challenge © www.andreas-kunz.photo

Marshmallow Challenge © www.andreas-kunz.photo

 

Dann wird schon das Suppenbuffet eröffnet und der erste Abend mit Salz und Suppe neigt sich dem Ende zu. Wir vereinbaren noch schnell Treffpunkt und Menü für die erste Kochrunde in drei Wochen und treten mit dem Bauch voll leckerer Suppe und dem Kopf voll neuer Eindrücke den Heimweg an.

Regio TV hat die Auftaktveranstaltung in einem Videobeitrag (ab Minute 5:30) festgehalten.

 

Alle Bilder in diesem Beitrag: © www.andreas-kunz.photo

 

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