Stadt und Raum – Urbane Refugien für den zeitgenössischen Stadtmenschen

An der Hochschule für Technik Stuttgart im Masterstudiengang Stadtplanung wird das Wahlfach SONDERKAPITEL STÄDTEBAU angeboten und wir dürfen als Gasthörer dabei sein und berichten. Geleitet wird das Fach von Henning Mackwitz und Prof. Dr. Ing. Gunther Laux. Dieses Semester geht es um das Thema STADT UND RAUM – URBANE REFUGIEN FÜR DEN ZEITGENÖSSISCHEN STADTMENSCHEN. Im Laufe des Seminars sollen neben der Endpräsentation, einer Intervention im öffentlichen Raum, drei Teilleistungen zu vorgegebenen Themen erbracht werden.

In der heutigen Veranstaltung zum Thema WAS IST RAUM? haben sich die teilnehmenden Studenten mit folgenden Fragestellungen auseinandergesetzt: WIE SIEHT MEIN PRIVATER RAUM AUS? WELCHE ANFORDERUNGEN HABE ICH AN IHN – WAS MUSS ER ERFÜLLEN? Dabei konnte jeder frei entscheiden wie er die für ihn wichtigsten Ansprüche seines Zimmers/seines Raums/seiner Wohnung darstellen oder zeigen möchte.

Im RAUM von Leonie Linder (Master Stadtplanung, HfT Stuttgart) stehen Licht, Luft und der alte Sessel ihrer Großmutter im Fokus: GeborgenRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Und München muss auch immer mit… HeimatRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Ohne ihre Musik geht gar nix… PersönlichRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Und ohne Tanzen gleich 2x nix… EntfaltungsRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Außerdem is a echt’s Münchner Kindl vui in der Natur unterwegs und braucht seinen FreiRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Aber einmal Stadtkind, auch in Stuttgart Stadtkind… StadtRAUM

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

Leonie Linder, Stuttgart, 2014

 

Allgemein auffallend war, dass vor allem bei den Männern die Zweckmäßigkeit an erster Stelle steht. Einige von ihnen wohnen hier in Stuttgart im Studentenwohnheim und die Einrichtung des Zimmers war schon größtenteils vorgeben. Persönliche und individuelle Gegenstände spielen für sie eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen ist das Gegenteil der Fall. Alle legen in Bezug auf ihr persönliches Zuhause – ihr Refugium – großen Wert auf Individualität und vor allem Bezüge zur Heimat. Für die meisten Studenten aus dem Seminar ist Stuttgart ein Zwischenstopp und deshalb wollen sie so wenig wie möglich an ‚Ballast‘ anhäufen und mitnehmen.

 

Wie wohnt ihr? Ist euer Raum so, wie ihr ihn euch vorstellt? Was fehlt? Ist er auch nur ein Zwischenstopp?

 

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