stadtraumleben goes ARD Digital Camp – Zukunft der Arbeit

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Wie verändert die digitale Vernetzung unser Arbeitsleben? Wie verändern sich die Arbeitsplätze? Wie sehen unsere täglichen Arbeitswege aus? Wird meine Arbeit immer weniger Wert sein? Kann ich von meiner Arbeit noch gut leben? Und wie wollen wir leben? Work-Life-Balance?

Gemeinsam mit über 200 jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Studierenden
und Auszubildenden werde ich am Mittwoch im Digital Camp in Berlin über die Zukunft der Arbeit sinnieren, diskutieren und Konzepte entwickeln, die den Auftakt der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ Ideen und Visionen für die Arbeitswelt von Morgen entwickeln bilden. In offener Camp-Atmosphäre kreieren wir die Arbeitswelt von morgen. Unsere Ergebnisse werden noch am selben Tag Entscheidungsträgern der Medienwelt vorgestellt.

Herrliche Vorfreude!!! Und btw das Berliner Schwarz zu Blau ist eine sehr willkommene Abwechslung zum allzutäglichen Arbeits-Kuntergrau, über das sich dringend Gedanken gemacht werden muss.

Offene Fragen und Anregungen gern hier kommentieren, ich werde sie mit in die Diskussion tragen!

ARD Digital-Camp Themewoche 2016 Zukunft der Arbeit

http://www.ard.de/home/themenwoche/ARD_Digitalcamp/3411460/index.html

 

2 Gedanken zu „stadtraumleben goes ARD Digital Camp – Zukunft der Arbeit

  1. Bettina

    Stichwort Work-Life-Balance: 5 Tage bzw. 40 Std. in der Woche zu arbeiten ist mir zu viel. Ich wäre mehr für 3 bis 4 Tage in der Woche. Ich bin auch der Meinung, dass ich dadurch motivierter zur Arbeit gehen und effizientere Arbeit leisten würde. Oft habe ich nach Feierabend noch Termine (Arzt, Werkstatt etc.) unterzukriegen oder lege diese aufs Wochenende. Womit wieder freie Zeit verloren geht, die ich mit den schönen Dingen im Leben verbringen könnte. Und dieses kostbare Wochenende besteht leider nur aus 2 Tagen.
    Hier versuche ich dann alles unter einen Hut zu bringen. Freunde, Partner, Familie oder auch einfach nur mal Zeit für sich. Sonntags bin ich dann oft frustriert, weil ich nicht alles geschafft habe was ich mir vorgenommen habe, nicht jeden sehen konnte, etc.
    Dadurch gelange ich schnell in den Teufelskreis nur auf das Wochenende hinzufiebern, anstatt die Tage unter der Woche ebenfalls zu genießen.

    Antworten
  2. Franziska

    Work-Life-Balance bedeutet für mich auch, dass es tatsächlich eine Balance gibt. Die ist momentan nicht gegeben. Ich sehe die Kollegen und Klienten deutlich häufiger als Freunde und Familie. Für mich selber muss ich Zeit frei schaufeln, die im Grunde dann bei Freizeitgestaltung, Freunden, Partner usw. abgezogen werden muss. Pendeln oder Fernbeziehung verstärken den ganzen Teufelskreis enorm und somit kann von einer BALANCE nicht die Rede sein. PRO 4 Tage Woche = 30 Wochenstunden Maximal.
    Teils sind aber Arbeitsstellen mit weniger Prozent nicht möglich oder so schlecht bezahlt, dass man abhängig ist von einem Partner mit entsprechender Entlohnung wenn man wirklich weniger arbeiten will /muss (da geht die Diskussion dann weiter, warum Männer mehr verdienen…etc). Somit kann ich die neu gewonnene Zeit aber nicht mit meinem Partner verbringen, weil der jetzt schließlich Vollzeit das Geld anschaffen muss… Da stimmt doch was nicht.
    Kinder zu kriegen ist sowieso ein Unding. Verdiene ich zuviel, kriege ich eine gerigneren Prozentsatz Elterngeld als weniger-Verdiener – wo ist das gerecht? Kriege ich ein Kind, kann ich das nicht guten Gewissens tun, weil es unter Arbeitgebern und Kollegen verpönt ist i.S.v. „die macht sich jetzt ne schöne Zeit“…. Will ich meinem Kind in der Erziehung und Betreuung gerecht werden, kann ich mich gleich eingraben. Nach einem Jahr muss ich in die Arbeit zurück und das Kind in eine Krippe oder Tagesstätte und die Zuständ dort sind wiklich unter jeder Menschenwürde und sprechen gegen alle bekannten entwicklungspsychologischen und pädagogischen Standards, da dafür politisch gesehen kein Geld in die Hand genommen wird…lieber mehr Panzer und Hubschauber für die Bundeswehr und noch eine Bank retten, die sich selbst völlig verspekuliert hat…. sind ja nur Kinder.
    Die Vernetzung der Arbeitswelt sieht so aus, dass ich meine Arbeitsemails vom Arbeitgeber aus gesehen am liebsten auf mein privates Telefon bekommen soll. Am besten bin ich eh mit allen voll super befreundet aus der Arbeit und wir schreiben uns alle 24/7 und jeder macht seine Arbeit von überall aus, weil dann hat man dann gar kein Privatleben mehr und ist viel effektiver und effizienter und vor allem nach paar Jahren im Arsch.
    Über lange Arbeitswege in verstopften Zügen oder auf verstopften Straßen darf man sich nicht beklagen, gehört es doch zum guten Ton der heutigen „Flexi-Gesellschaft“, sowieso überall voll gerne unterwegs zu sein… dass dabei aber wertvolle Lebenszeit draufgeht und die Umwelt massiv beslastet wird, ist sekundär…

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.