Stell dir vor, du könntest deine Stadt mit Geschichten füllen

Wie könnte das aussehen?

stadtraumleben war beim ersten Hackathon des Bayerischen Rundfunks vertreten und hat zusammen mit fünf anderen Dudes und Dudetten an einer der Idee gearbeitet. Der Prototyp ist eine App. Sie heißt Stadtmomente und schwirrt seit den Puls Hackdays in unseren Köpfen. Mit dieser App kannst du Orte in der Stadt mit Inhalten füllen.

Das können Ton-, Bildaufnahmen und Texte sein, die du als User einspeisen kannst, die von uns als Redaktion geprüft und dann veröffentlicht werden.

Damals und Heute

Beispielsweise könntest du zu einem Ort Bilder aus der Vergangenheit abrufen, die die städtebauliche Situation damals zeigt. Wie hat sich der Ort seither verändert? Man hat an Ort und Stelle den Vergleich damals und heute.

Lieblingsort – Raum und Musik, Raum und Geschichten

Oder du taggest deinen Lieblingsort zusammen mit deinem Lieblingslied, das du dir letzten Sommer mit einem kühlen Radler in der Hand und Sommergefühlen im Bauch angehört hast und teilst diese Situation mit anderen Usern.

Orte werden Bild, Ton und Emotionen verknüpft.Baggersee Ingolstadt

SchwirbelIn unserer Vision entsteht dann eine einzigartige Karte einer Stadt. Du kannst individuelle Stadtspaziergänge machen. Du könntest dich auf eine Zeitreise durch Orte in der Stadt begeben. Oder Plätze und Räume mit anderen Augen sehen: Einfach mal hinsetzen und wahrnehmen: Was macht diesen Ort zu einem Lieblingsort? Könnte das auch ein Lieblingsort für dich werden? Welche Geschichte hat sich hier mal abgespielt, die du an Ort und Stelle nachlesen kannst? Vielleicht sitzt dort mal ein Poetry Slammer und schreibt spontan ein paar Zeilen, die ihm gerade hier in den Sinn kommen…Taktraumfestival Ingolstadt

Es können auch Filter zu bestimmten Schlagworten angelegt werden. Mit diesen Filtern kannst du dann auch gezielt nach Orten oder Plätzen suchen, wie zum Beispiel Brotzeitspots, Vortrinkspots oder Tanzspots. Beispielsweise mittags in der näheren Umgebung ein nettes Plätzchen in der Sonne, um dein Brot zu essen und deinen Kaffee zu trinken, denn es gibt jemanden, der mit Hilfe der App seinen Lieblings-Brotzeitspot verortet hat. Denn dieser Jemand kommt zur Mittagszeit bei sonnigem Wetter oft dorthin, weil es dort Sitzstufen in der Sonne gibt.

Es geht darum, Orte neu zu erleben. Wäre das nicht zauberhaft?

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