Schlagwort-Archive: Begegnung

Spielhölle Marienplatz

„All in!“ heißt es seit gestern Abend im THE EUROPEAN HOUSE OF GAMBLING – EIN CASINO FÜR ALLE auf dem Marienplatz. Das Theater Rampe verwandelt den Platz noch bis Sonntag jeden Abend in eine Spielhölle vom Allerfeinsten.

Interaktiv geht es zu, aber das versteht sich wohl von selbst! Jetzt heißt es alles oder nichts und den StadtRaum Leben – live und in Farbe…
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Bellevue di Monaco – goldene Aussichten mitten in München

Prägnant ist es, das 5-geschossige Wohnhaus an der Kreuzung Müllerstraße-/ Corneliusstraße. Im Rücken – 200 Meter weiter – der Viktualienmarkt, beinahe vor der Haustür der Gärtnerplatz. Wie ein hässliches, graues Entlein steht es da zwischen den fancy Filetstücken der Boomtown München. Es ist das erste von 3 Wohnhäusern, das – getragen von der Genossenschaft Bellevue di Monaco – generalsaniert wird. Ursprünglich sollte es abgerissen werden und einem Neubau weichen. Ein Neubau hätte laut Bellevue di Monaco rund 7 Millionen Euro gekostet. Viel Geld, das nicht zwingend nötig ist, denn die Müllerstraße 6 mag zwar augenscheinlich nicht so tiptop da stehen, aber eigentlich ist sie gar nicht so „unrenovierbar“.  Deshalb übernehmen im Frühjahr 2013 die Stadtaffen Dieter Hildebrandt, Mehmet Scholl, Sportfreunde Stiller, Luise Kinseher, Marcus H. Rosenmüller, Gerd Baumann, Fiva, Moop Mama, Blumentopf, Dieter Hanitzsch und die Goldgrund Family die kurzfristige Renovierung des Wohnhauses und schaffen es, den Abriss zu verhinden. Diese Guerilla-Aktion soll zeigen, dass auch mit wenig Geld lebenswerter Wohnraum erhalten und die voranschreitende Gentrifizierung verhindert werden kann. Ein provisorischer Treffpunkt ist entstanden, der bereits nach kurzer Zeit gut besucht ist und bei regelmäßigen Veranstaltungen Begegnungstätte für Flüchtlinge und Münchner geworden ist. Seit April 2016 verpachtet die Stadt München diesen Gebäudekomplex für die nächsten 40 Jahre an die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco, die die Sanierung organisiert und finanziert. Entstehen sollen hier bezahlbare Wohnungen für Flüchtlinge und Kulturräume. Mitglieder und Helfer sind herzlich willkommen!

Jetzt geht’s erst richtig los: Mittlerweile steht das Baugerüst und die Sanierungsarbeiten am 1. Gebäude Nummer 6 beginnen. Im Erdgeschoss wird es ein Infocafé geben, das weiterhin offener Treffpunkt sein soll und niederschwellige Angebote und Beratungen für Geflüchtete bietet. Sobald die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, sollen bis zu 16 junge Erwachsene mit und ohne Fluchthintergrund einziehen. Dann folgt die Sanierung der Gebäude Müllerstraße 2 und 4. Hier sollen künftig geflüchtete Familien und Alleinerziehende einziehen.

Zusammen mit dem angrenzenden Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt bilden die drei Bellevues ein wunderbar lebendiges Ensemble im goldenen Zentrum, das bereits jetzt überregionale, ja sogar internationale Ausstrahlungskraft hat. Auch Donald Trump hat schon über das Projekt während seinem Covfefe getwittert – er findet’s scheiße.

Das 1. Haus wird renoviert.

Das 1. Haus wird renoviert.

Faces for places - Bellevue di Monaco, München

Faces for places – Bellevue di Monaco, München

#Covfefe. So SAD! Total losers...

#Covfefe. So SAD! Total losers…

von Ingolstadt zu InGOLDcity – 3. Teufelskreis Techniker-Stadt durchbrechen

Neue Studiengänge könnten neues Gedankengut in die Techniker-Stadt Ingolstadt bringen. Beispielsweise wird von nahezu allen Befragten der Fokusgruppe eine größere Vielfalt an Cafés sowie mehr Studentenhotspots gewünscht. Da braucht die technisierte Stadt neuen Schwung in Gestalt von anderen Berufsgruppen, die solche Ideen fördern und tragen. Soziale und kulturell geprägte Studieninhalte beispielsweise ziehen eine neue Interessensgruppen an, die wiederum neue Sichtweisen und Lebenseinstellungen mit sich bringen. Das fördert die Durchmischung in der Stadt und erzeugt Synergieeffekte, die sich auf den Arbeitsmarkt übertragen und auch neue Berufszweige in Ingolstadt etablieren können. Weiterlesen

Freitagsfreiraum – Pop-up-Store: Die Zeit läuft

the place 2 be hier zu finden - local goods in der harderstraße 10, ingolstadt

the place 2 be hier zu finden – local goods in der harderstraße 10, ingolstadt

Der heutige Freitagsfreiraum kommt aus dem Herzen der Gold-Stadt Ingoldstadt: Zum zweiten Mal – Plopp – öffnet da der LOCAL GOODS Store seine Türen, um regionale Produkte made in Ingoltown zu promoten.

Noiz Two, Rosa Hirn, Paper Diamond Papiermanufaktur, Whitemonkey, Der Hanserer, KLEINWUNDER, fairafric, Kathrin Schafbauer, Boitel, und Maas Magazin heißen sie, die locals, die ihre goods noch bis 13.12.2016 in der Harderstraße 10 zum Besten geben und an den Mann und die Frau bringen wollen. Recht so – keep on diggin‘ for gold!!! Also Ingobingos, verlegt euren Freiraum heute in die Harderstraße, ich werde es tun!

 

Ingolstadt-Spuren – Eröffnungswochenende des neuen Altstadttheaters Ingolstadt

stadtraumleben auf SpurensucheLeni Brem und Falco Blome sind die neuen künstlerischen Leiter des Altstadttheaters. Sie luden vom 27.10. bis 30.10. zum verlängerten Eröffnungswochenende ins neue alte Altstadttheater ein. stadtraumleben war am Samstag bei den >Ingolstadt-Spuren< mit dabei und durfte sich auf Spurensuche durch Ingolstadt begeben.

Es hätte nicht besser passen können – wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn es sind genau die Themen, mit denen sich stadtraumleben vor allem in Ingolstadt auseinandersetzt: Wie sehen wir unsere Stadt Ingolstadt? Fühle ich mich hier zugehörig? Kann ich mich mit der Stadt identifizieren? Was macht Heimat aus? Dabei standen in ersten Linie persönliche Geschichten im Vordergrund: von waschechten Ingolstädtern und Zuagroasten, Wiederkehrern und sesshaft Gewordenen.

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FreitagsFreiraum über den Dächern von Barcelona

Die fünfte Fassade, das Dach von Gebäuden wird auch hierzulande mehr und mehr entdeckt und genutzt. Das haben wir schon in unserem FreitagsFreiraum zum Dachgarten in München Riem geteilt. Eine Dachterrasse oder ein Dachgarten sind aber auch eine fancy Sache – so über den Dächern der Stadt grillen, Beisammensein, feiern, sporteln, hängen, garteln und und und. Zu luxuriösen Penthouse-Wohnungen gehört eine schnieke Dachterreasse bereits zum guten Ton, aber das soll nicht Regel sein. Es gibt Konzepte, die vorsehen, die Dächer für alle Bewohner zugänglich zu machen, nicht nur für die Upper-Class-Wohnungen.

In anderen europäischen Städten ist das schon eine Selbstverständlichkeit, die Dächer als Freiraum zu nutzen. In Barcelona verfügt nahezu jedes Gebäude über eine Dachterrasse und die Aussicht ist spektakulär-romantisch-schön. Der beste Ort, ein Gläschen Wein zu trinken und Käse, Oliven und Boquerones zu essen – perfecto oder perfecte, wie die Katalanen sagen würden. Weiterlesen

Stäffele Gallery – Die Stadt als Haus

Heute Nachmittag um 16 Uhr wird die Stäffele Gallery mit einem Rundgang eröffnet. Stäffele what?? Rund 400 Stäffele (Für die Nicht-Schwaben unter euch: Treppenanlagen) ziehen sich durchs Stuttgarter Stadtgebiet und bieten Abkürzungen für Fußgänger. Und sie bergen einiges an Potenzial: autofrei und umgeben von Grün bieten die Stäffele nicht selten unerwartete Ausblicke in den Stuttgarter Kessel.

„Was wäre, wenn die Stuttgarter Stäffele nicht nur im Verborgenen existieren, sondern Orte für Sport, Bewegung, Begegnung und kulturelle Events wären?“ hat sich das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Uni Stuttgart gefragt und eine Summerscool mit Realexperiment gestartet.

Das Realexperiment will durch phantasievolle Eingriffe neue Möglichkeiten bieten, die Stäffele zu nutzen und mit anderen Augen zu sehen. Dadurch soll ein Kulturwandel in der Nutzung der Stuttgarter Stäffele angeregt werden: angeleitetes sportliches Training auf den Stufen, Konzertevents, Gärtnern in den Randbereichen, künstlerische Installationen – vielerlei Aktionen sind denkbar.

Unter dem Thema „Die Stadt als Haus“ fand in der ersten Augustwoche 2016 eine Summerschool statt, die an drei Stäffele erprobt, wie die Stadträume bewohnt werden können. Die Studierendengruppen gestalten eine Staffel und Raumnutzung, von Küche bis Kinderzimmer. Diese gilt es nach eingehender Analyse mit recyceltem Material auf der Staffel funktionstüchtig umzusetzen. Die Abende klingen bei einem gemeinsam Essen mit den Anwohnern auf wechselnden Stäffele aus, begleitet werden sie von unterschiedlichen Happenings.

Nach Ende der Summerschool werden die Installationen zu einer quartiersweiten Ausstellung, die mit Spaziergängen zur Erkundung einlädt. Begleitet wird die Ausstellung mit ortsspezifischen Veranstaltungen.

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Die Projekträume (Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur)

Termine:

  • Freitag, 5. August, 16:00 Uhr:  Eröffnungsrundgang
    gemeinsame Begehung aller Projekträume, Treffpunkt Afternhaldenstaffel, keine Anmeldung erforderlich, ab 18:30 Uhr:  Eröffnungsfeier mit Live-DJ
  • Samstag, 6. August, 12:00 Uhr: Kochkurs auf der Finkenstaffel
    Zur gemeinsamen Nutzung unserer Küche laden wir am Samstag, den 6. August zu einem Kochkurs im Stadtraum mit anschließender Verkostung ein. Die Teilnahme kostet 10€ und ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, Lebensmittel, Equipment und Koch sind inklusive. Der Kurs mit Verkostung wird zwei bis drei Stunden dauern. Wer Interesse hat, schickt bitte eine Mail anmeldung@r-n-m.net.
  • Dienstag, 16. August, 18:30 Uhr: „Sport im Park auf der Elsterstaffel“
    Treffpunkt: Bushaltestelle „Elsterstaffel“, keine Anmeldung erforderlich
  • 5. August bis 19 August: Installationszeitraum „Stadt als Haus“
  • Samstag, 20. August, 19:00 Uhr: Finissage auf der Afternhaltenstaffel

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

FreitagsFreiraum. Übers Wasser gehen. Floating Piers.

Ein Wunder erleben? Ist nicht anno dazumal Christus über das Wasser gewandelt? Und jetzt die ganze Welt plus wir? Christo und Jeanne-Claude lassen die Vision gangbar werden und unsere Gastautorin Monika nimmt uns mit auf Erlebnisreise Floating Piers.

Mit Bildern der Floating Piers aus dahliengelbem Stoff im Hinterkopf machen wir uns am Freitag auf den Weg über die Alpen. Nicht zu übersehen ist in den Medien das große Interesse, die Menge der Menschen. Wie anstellen? Ganz früh am folgenden Morgen aufbrechen kann vielversprechend sein. Weiterlesen

Alles muss raus! – Bauschule Wagenhalle

Die Sanierung der Wagenhallen im Stuttgarter Nordbahnhofviertel soll am 1. Januar 2017 beginnen und ca. ein Jahr dauern. Wohin aber mit den Künstlern und Kulturschaffenden des Kunstvereins Wagenhalle während der Sanierungsarbeiten?

Der Kunstverein mit über 80 Künstlerinnen und Künstlern plant, in dieser Zeit weiterhin vor Ort zu arbeiten und in eine temporäre Stadt aus Containern und weiteren mobilen Räumen auf den Vorplatz der Halle auszuweichen. Weiterlesen

FreitagsFreiraum – Freiluftsupermarkt Freiham

Achtung, Alliterations-Alarm!! FreitagsFreiraum Freiluftsupermakrt Freiham.

Der neue Stadtteil Freiham ist seit Jahrzehnten das größte, schönste, teuerste, besonderste Baby der Landeshauptstadt München. Bis zu 20.000 Menschen sollen hier künftig leben. Auf rund 350 Hektar ehemalig landwirtschaftlich genutzter Fläche entstehen Wohnungen, Büroräume, Gewerbeflächen und Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel ein Bildungscampus. Den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb zum Gesamtkonzept des Quartiers gewannen 2011 die Büros Ortner & Ortner mit BSM, Berlin und Topotek 1 aus Berlin (Teil A) sowie West 8 aus Rotterdam (Teil B). Weiterlesen