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Freitagsfreiraum – Herbstspaziergang

Beim Herbstspaziergang zufällig wieder am Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingolstadt vorbeigekommen. Wir haben hier schon mal berichtet.
Einfach saugut, wenn Leute gemeinsam was Nachhaltiges auf die Beine stellen und nebenbei eine Baulücke neu bespielen und beleben. Auf, auf und raus in den goldenen Herbst!

Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingosltadt

Gemeinschaftsgarten der Transition Town Ingosltadt

Stäffele Gallery – Die Stadt als Haus

Heute Nachmittag um 16 Uhr wird die Stäffele Gallery mit einem Rundgang eröffnet. Stäffele what?? Rund 400 Stäffele (Für die Nicht-Schwaben unter euch: Treppenanlagen) ziehen sich durchs Stuttgarter Stadtgebiet und bieten Abkürzungen für Fußgänger. Und sie bergen einiges an Potenzial: autofrei und umgeben von Grün bieten die Stäffele nicht selten unerwartete Ausblicke in den Stuttgarter Kessel.

„Was wäre, wenn die Stuttgarter Stäffele nicht nur im Verborgenen existieren, sondern Orte für Sport, Bewegung, Begegnung und kulturelle Events wären?“ hat sich das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Uni Stuttgart gefragt und eine Summerscool mit Realexperiment gestartet.

Das Realexperiment will durch phantasievolle Eingriffe neue Möglichkeiten bieten, die Stäffele zu nutzen und mit anderen Augen zu sehen. Dadurch soll ein Kulturwandel in der Nutzung der Stuttgarter Stäffele angeregt werden: angeleitetes sportliches Training auf den Stufen, Konzertevents, Gärtnern in den Randbereichen, künstlerische Installationen – vielerlei Aktionen sind denkbar.

Unter dem Thema „Die Stadt als Haus“ fand in der ersten Augustwoche 2016 eine Summerschool statt, die an drei Stäffele erprobt, wie die Stadträume bewohnt werden können. Die Studierendengruppen gestalten eine Staffel und Raumnutzung, von Küche bis Kinderzimmer. Diese gilt es nach eingehender Analyse mit recyceltem Material auf der Staffel funktionstüchtig umzusetzen. Die Abende klingen bei einem gemeinsam Essen mit den Anwohnern auf wechselnden Stäffele aus, begleitet werden sie von unterschiedlichen Happenings.

Nach Ende der Summerschool werden die Installationen zu einer quartiersweiten Ausstellung, die mit Spaziergängen zur Erkundung einlädt. Begleitet wird die Ausstellung mit ortsspezifischen Veranstaltungen.

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Die Projekträume (Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur)

Termine:

  • Freitag, 5. August, 16:00 Uhr:  Eröffnungsrundgang
    gemeinsame Begehung aller Projekträume, Treffpunkt Afternhaldenstaffel, keine Anmeldung erforderlich, ab 18:30 Uhr:  Eröffnungsfeier mit Live-DJ
  • Samstag, 6. August, 12:00 Uhr: Kochkurs auf der Finkenstaffel
    Zur gemeinsamen Nutzung unserer Küche laden wir am Samstag, den 6. August zu einem Kochkurs im Stadtraum mit anschließender Verkostung ein. Die Teilnahme kostet 10€ und ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, Lebensmittel, Equipment und Koch sind inklusive. Der Kurs mit Verkostung wird zwei bis drei Stunden dauern. Wer Interesse hat, schickt bitte eine Mail anmeldung@r-n-m.net.
  • Dienstag, 16. August, 18:30 Uhr: „Sport im Park auf der Elsterstaffel“
    Treffpunkt: Bushaltestelle „Elsterstaffel“, keine Anmeldung erforderlich
  • 5. August bis 19 August: Installationszeitraum „Stadt als Haus“
  • Samstag, 20. August, 19:00 Uhr: Finissage auf der Afternhaltenstaffel

Quelle: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

FreitagsFreiraum. Übers Wasser gehen. Floating Piers.

Ein Wunder erleben? Ist nicht anno dazumal Christus über das Wasser gewandelt? Und jetzt die ganze Welt plus wir? Christo und Jeanne-Claude lassen die Vision gangbar werden und unsere Gastautorin Monika nimmt uns mit auf Erlebnisreise Floating Piers.

Mit Bildern der Floating Piers aus dahliengelbem Stoff im Hinterkopf machen wir uns am Freitag auf den Weg über die Alpen. Nicht zu übersehen ist in den Medien das große Interesse, die Menge der Menschen. Wie anstellen? Ganz früh am folgenden Morgen aufbrechen kann vielversprechend sein. Weiterlesen

Alles muss raus! – Bauschule Wagenhalle

Die Sanierung der Wagenhallen im Stuttgarter Nordbahnhofviertel soll am 1. Januar 2017 beginnen und ca. ein Jahr dauern. Wohin aber mit den Künstlern und Kulturschaffenden des Kunstvereins Wagenhalle während der Sanierungsarbeiten?

Der Kunstverein mit über 80 Künstlerinnen und Künstlern plant, in dieser Zeit weiterhin vor Ort zu arbeiten und in eine temporäre Stadt aus Containern und weiteren mobilen Räumen auf den Vorplatz der Halle auszuweichen. Weiterlesen

Stell dir vor, du könntest deine Stadt mit Geschichten füllen

Wie könnte das aussehen?

stadtraumleben war beim ersten Hackathon des Bayerischen Rundfunks vertreten und hat zusammen mit fünf anderen Dudes und Dudetten an einer der Idee gearbeitet. Der Prototyp ist eine App. Sie heißt Stadtmomente und schwirrt seit den Puls Hackdays in unseren Köpfen. Mit dieser App kannst du Orte in der Stadt mit Inhalten füllen.

Das können Ton-, Bildaufnahmen und Texte sein, die du als User einspeisen kannst, die von uns als Redaktion geprüft und dann veröffentlicht werden.

Damals und Heute

Beispielsweise könntest du zu einem Ort Bilder aus der Vergangenheit abrufen, die die städtebauliche Situation damals zeigt. Wie hat sich der Ort seither verändert? Man hat an Ort und Stelle den Vergleich damals und heute.

Lieblingsort – Raum und Musik, Raum und Geschichten

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Voll im Visir – Fotomarathon Stuttgart 2016

In genau einer Stunde geht’s los! Um 10 Uhr werden 120 hungrige Fotografen auf der jagt nach den jeweils 10 besten Schüssen auf die Stadt Stuttgart losgelassen. Der 4. Stuttgarter Fotomarathon steht vor der Tür!!!

Frei nach dem Motto „ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST: 10 BILDER – 6 STUNDEN – 120 FOTOGRAFEN“ werden auch wir uns unter’s Fotografenvolk mischen und auf der Suche nach dem passenden Motiv die Stadt unsicher machen.

Dabei sein ist alles! Also drückt uns die Daumen, dass wir eine (oder gerne auch zwei) zündende Ideen haben und dass das Wetter in Stuttgart heute mitspielt. Das Ergebnis gibt’s dann natürlich bald auch hier für euch zu sehen.

Wohnen zwischen Alptraum und Vision – House of Hope

Gestern bei der Weltpremiere – Zahlen, Daten Fakten! Das post theater hat recherchiert und ist über die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt bestens informiert. Bodenwerte, Mietpreise, Personen pro Haushalt, Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf, Herkünfte der Bewohner und und und. Jeder wohnt! Irgendwie, irgendwo. Nicht immer nach den persönlichen Wunschvorstellungen aber jeder wohnt. Und in deutschen Großstädten wird es aktuell immer schwieriger (ja, tatsächlich noch schwieriger als sowieso schon!) eine geeignete Wohnung zu finden. Zu teuer, nicht zu haben, zu groß, zu klein und plötzlich bist du gar nicht mehr in der Stadt…

Wenn der ganze Wahnsinn im Kollaps endet, wie wohnen wir dann?!? Weiterlesen

Freitags Freiraum

Freiräume in einer Großstadt sind hart umkämpfte Orte. Sie sind vieles: Oasen der Ruhe, Treffpunkte, essenziell aufgrund des Klimawandels, nicht immer nur grün, Abwechslung, urban, Bühne, Tanzfläche, Spielfeld und und und.

In unserer Serie Freitags Freiraum wird jeden Freitag ein Freiraum geteilt – mal klein aber fein, mal groß famos.

Auftakt ist ein Bild aus der Ausstellung der Landeshauptstadt München Freiraum 2030 Weiterlesen

Mein Raum ist Musik

Wie wir euch letzte Woche schon erzählt haben, fanden die Endpräsis im Studienfach Stadt und Raum – Urbane Refugien für den zeitgenössischen Stadtmenschen statt.

Antonia Glaß und Andreas Janecky, ebenfalls Masterstudenten im Studiengang Stadtplanung, haben ein grandioses Video zum Thema Musik und Raum gemacht. Sie zeigen uns, dass Räume, auch öffentliche Räume, durch Musik unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Art der Musik erzeugt bestimmte Emotionen und beeinflusst die Raumwahrnehmung. Musik schafft Raum, wo augenscheinlich erst mal keiner ist. Wir können durch unsere Lieblingsmusik selbst in der überfüllten Fußgängerzone die Umgebung ausblenden und ein kleines Plätzchen für uns kreieren, in dem nur wir sind und das nur uns gehört.

Außerdem zeigt das Video ein kleines Stückchen Stuttgart und seine Menschen…

Schaut und hört es euch an, es lohnt sich!

Mein Gartenparadies am Marienplatz

Im Studienfach Stadt und Raum – Urbane Refugien für den zeitgenössischen Stadtmenschen stand letzten Mittwoch leider schon die Abschlusspräsentation an. Den letzten und vorletzten Betrag der Serie könnt ich hier nochmal nachlesen.

In der Abschlussrunde am Mittwoch haben alle Studenten ihre Intervention im öffentlichen Raum präsentiert und wir müssen schon sagen, es kommen wirklich einige schöne Sachen raus, wenn man Studenten auf den öffentlichen Raum loslässt. Weiterlesen