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Explore Barcelona auf dem Board.

Es ist wohl schon lange kein Geheimnis mehr, dass Barcelona das Mekka schlechthin ist, wenn es um’s Skaten und Street-Kultur geht.

Barcelona, Raval am Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Durch die rasante Entwicklung, die Barcelona in den letzten 25 Jahren mitgemacht hat, hat sich ein regelrechter Boom entwickelt. Ende 70er, nachdem der doch eher ungemütliche General Franco das Zeitliche gesegnet hat, war Barcelona nicht mit der heutigen weltoffenen, pulsirienden Großstadt zu vergleichen. Die Stadt, die wohlgemerkt direkt am Meer liegt, hatte damals nichts mit Salzwasser und Sandstrand am Hut. Die Strandpromenade war ein absoluter Unort, an dem sich zwielichtige Völkchen rumtrieben. An einen gemütlichen Schlendrian mit Bikini, Longboard und Mojito war nicht zu denken, ohne vermutlich zu kassieren – bis Barcelona 1992 den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekam. So ein internationales Großereignis ist ein Kraftakt für eine Stadt und bedeutet viel globale Aufmerksamkeit. Deswegen gibt es Fördermittel, sprich Cash, um unter Anderem auch städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen voranzutreiben. Die Impulse, die die Stadt seither immer noch bewegen, haben es ermöglicht, dass sich moderne Architektur und urbane öffentliche Räume wie die Strandpromenade mit historisch gewachsenen Strukturen verbinden. Genau diese Spots scheinen den Reiz auszumachen. Jährlich pilgern Brettl-Fahrer aus aller Welt in die katalonische Metropole, um das Stadtmobiliar herauszufordern.

Innenhof des Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Innenhof des Museu d’Art Contemporani de Barcelona umgenutzt als Skatespot – im Hintergrund Streetart: Eine Hommage an den Künstler Haring und darüber die Pfeile des Künstlers Above

Vor allem der Vorplatz des Museums für zeitgenössische Kunst, das Museu d’Art Contemporani de Barcelona, ist ein Hotspot zum bretteln. Die großzügige Kulisse aus dem modernen, glatten und schlichten Museumsgeäude mit Glaselementen, Treppen und Stufen mittem im historischen Multikulti-Viertel ist beliebt, um seine Skills auf Tape festzuhalten. Dass hier das ehemalige Arbeiter-Viertel Raval beginnt, in dem lokale und namhafte Graffiti und Steetartkünstler sich die Klinke in die Hand geben, rundet das ganze ab. Moderne und Underground prallen hier aufeinander und bilden eine lebendige Symbiose aus noch nicht gentrifizierten Straßenzügen, Rotlichtviertel und Schaffungsort der Kunst- und Musikszene.

Vorplatz am Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Die Stadt zieht jährlich mehr als acht Mal soviele Touristen an, als sie Einwohner zählt. Da kann man auch schon mal verstehen, dass die Bewohner hier und da doch genervt sind von den ewigen Touris, die die Preise hochtreiben und ihre Plätze und Straßen frequentieren. Denn dank des milden Klimas ist in Barcelona praktisch immer Saison. Aber die Stadt ist einfach auch so sexy hexy dexy…

Graffiti, Hommage an Haring am Platz des Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Neben dem Skaten solltet ihr hier vielleicht auch einfach tanzen

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