Vom Gärtnern in der Stadt Teil II

Dass das Garteln nicht mehr nur im eigenen Beet stattfindet haben wir euch letzte Woche schon erzählt. Jetzt gibt es den Beweis! Heute geht es um den Gemeinschaftsgarten der Initiative Transition Town Ingolstadt in der Lützener Straße. Auf einem unbebauten Grundstück im Ingolstätter Süden wird seit ein paar Monaten gegraben, gepflanzt und gegärtnert.

Gemeinschaftsgarten Ingolstadt

Das Grundstück ist in verschiedene Zonen aufgeteilt und jede wird unterschiedlich genutzt. Neben einem Kräuterbeet, Hoch-Hügelbeeten, verschiedenen Obstbäumen, Nistplätzen für Kleintiere und einem Kompost für die Nachbarschaft gibt es auch ein Gewächshaus, einen Brunnen und natürlich Sitzbänke inklusive Tisch für die Geselligkeit.

Gemeinschaftsgarten Transition Town Ingolstadt

 

 

 

Gemeinschaftsgarten Ingolstadt 2

Gemeinschaftsgarten Ingolstadt 3

Gemeinschaftsgarten Ingolstadt 4

Gemeinschaftsgarten Ingolstadt 5

Woher kommt der Begriff Transition Town?
Die Bewegung „Transition Town Movement“ (Stadt im Wandel) wurde von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins geprägt und findet vor allem in den USA im Bereich des Eco-Communalism – einer Umweltphilosophie, die die Gedanken des einfachen Lebens, der Selbstversorgung und der Nachhaltigkeit aufgreift – viele Anhänger. (http://www.transition-town-ingolstadt.org/index.php)

Die Initiative Transition Town gibt es in vielen Städten und zeigt deutlich, dass die Bereitschaft groß ist, das Stadtbild aktiv mitzugestalten und den vorhandenen Raum zu nutzen, zu verändert, anzueignen und Identität zu schaffen! Das gemeinsame Gärtnern bildet Treffpunkte aus und belebt die unmittelbare Nachbarschaft.

In unmittelbarer Nähe zum Gemeinschaftgarten grünt sogar auch der Gehweg. Frei nach dem Motto: ALLE WOLLEN GRÜN! ALLE WOLLEN ERNTEN! ALLES GRÜNT UND BLÜHT!

Entsiegelung3

Was denkt ihr darüber?

Wer den ersten Artikel zum Thema verpasst hat, kann hier nochmal nachlesen: Vom Gärtnern in der Stadt Teil I

Ein Gedanke zu „Vom Gärtnern in der Stadt Teil II

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