Vom Gärtnern in der Stadt – Urban Gardening Teil I

Der Trend des Urban Gardening wächst unermüdlich und lässt es in den Städten weiter munter sprießen. Den meisten von euch dürfte der Begriff wahrscheinlich bereits bekannt sein. Wer sich nicht so richtig vorstellen kann was dahinter steckt: im Prinzip alles, was die Stadt grüner macht! Von einer heimlich gepflanzten Tulpe am Straßenrand, über ein bunt bepflanztes Baumquartier bis hin zu einer Brachfläche voller frischer Lebensmittel.

Die Bewegung des Urban Gardening hat es sich zur Aufgabe gemacht, vorwiegend untergenutzte städtische (Brach-) Flächen in Freiräume für die Natur in der Stadt umzuwandeln. Die Bewohner möchten den Raum in der Stadt mitgestalten und nachhaltig gärtnerisch bewirtschaften. Dabei stehen Selbstversorgung, Lebensmittelunabhängigkeit, Nachbarschaftsbelebung, interkultureller Austausch und Umweltbildung im Vordergrund. Gemeinsam werden also umweltschonend frische Lebensmittel produziert, somit auch bewusst konsumiert und durch den verbindenenden Charakter des Gärtnerns soziale Treffpunkte geschaffen.

Urban Gardening ist aber nicht gleich Urban Gardening. Im Prinzip umfasst der Begriff alle Formen des Gärtnerns in der Stadt vom klassischen Kleingarten über Gemeinschaftsgärten, Interkuturelle Gärten bis hin zum Guerilla Gardening. Dazu aber ein andermal mehr…

Der wohl bekannteste urbane Garten in Deutschland ist der Prinzessinengarten in Berlin.  Copyright: Marco Clausen / Prinzessinnengarten.

Der wohl bekannteste urbane Garten in Deutschland ist der Prinzessinnengarten in Berlin.
Copyright: Marco Clausen / Prinzessinnengarten.

Wir freuen uns darauf euch bald Urban Gardening Projekte in unserer Nähe vorzustellen.

Habt ihr auch schon einmal den ein oder anderen tristen Fleck in eurer Stadt mit etwas Grün zum Leben erweckt? Oder seid ihr sogar aktive Stadtgärtner und bewirtschaftet selbst ein kleines Beet?  Zeigt uns eure grüne Stadt!

Ein Gedanke zu „Vom Gärtnern in der Stadt – Urban Gardening Teil I

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